Im vergangen Projektjahr konnten wir aufschlussreiche Feldvergleiche von Laserunkrautbekämpfungsmaschinen unter Praxisbedingungen durchführen. Ein Feldvergleich wurde auf dem Biobetrieb von Patrick Wälchli aus Bürglen durchgeführt. Die folgende Tabelle vergleicht wichtige Resultate daraus:
| Fabrikat | Betrieb | Leistung je ha | Erfolgsquote [%] |
| Caterra Dragonfly | autonom | 4-6 Tage | 30-50 |
| Carbon Robotics | nicht autonom (Traktor) | 4-6 h | 80-90 |
Austausch und Flurgänge
Am 28.2.25 konnten wir an einem Fachaustausch sowie der Instruktion in den Dragonfly an der ETH Zürich teilnehmen. Somit war die Basis für den Start in das Anbaujahr 2025 gelegt. Daraufhin trafen sich die Chicorée-Produzenten am 26.5.25 zur Versammlung. Der Schwerpunkt lag dabei bei der Laser-Technik zur Unkrautregulierung (Vergleich von Carbon Robotics mit dem Dragonfly von Caterra). Es wurde festgestellt, dass die Arbeitsbreite des Lasers auf der Dammkrone minimiert werden soll. Dabei wir darauf abgezielt, mehr mechanisch zu regulieren, so dass die Flächenleistung des Lasers sich verbessern kann. Beim Zwiebelflurgang vom 10. Juni 25 in Erlen TG zeigten wir den Caterra Dragonfly im Einsatz. Die rund 30 Produzenten verfolgten die Arbeitsweise des Lasers mit grossem Interesse. Es wurde klar, dass sich auch konventionelle Produzenten für die Technik interessieren.
Ausblick
Da die Entwicklung der Laserunkrautregulierung rasant weiter geht, möchten wir am Nationalen Bioackerbautag 2026 in Diessenhofen präsent sein. Genauer möchten wir die Maschinendemo von Laserunkrautregulierung unterstützen.
Exkursion in die Romandie
Neben den Laserunkrautbekämpfungsmaschinen führte der Bio Ackerbauring Ostschweiz auch eine Exkursion in die Romandie durch. Die Exkursion zu drei innovativen Betrieben in der Westschweiz zeigte, wie erfolgreich Direktvermarktung, handwerkliche Verarbeitung und nachhaltige Betriebsführung kombiniert werden können.
Die Ferme Jaggi überzeugt mit einem vielseitigen Hofladen und bewusst einfachen, flexiblen Investitionen.
Die Domaine de la Grande Île setzt auf alte Getreidesorten, Transparenz und regionale Zusammenarbeit.
Die Domaine Montimbert zeigt, wie ein kleiner Weinbetrieb mit viel Handarbeit, Direktverkauf und kulinarischen Angeboten eine starke Identität schafft. Diese Eindrücke lieferten wertvolle Impulse für die eigene Betriebsentwicklung und ermutigen dazu, neue Wege in der Vermarktung und Diversifizierung zu gehen.
Bild: Caterra



