Einblick in zwei unterschiedliche Betriebsstrategien
Im Kanton St. Gallen beeindruckte ein Betrieb mit einer klar strukturierten Bio-Milchproduktion, rund 50 gesunden Kühen und einem langjährigen Verzicht auf Antibiotika. Die Kombination aus Laufstall, Melkroboter, Ackerbau, Mostobst und Hofkompostierung zeigte, wie effizient ein vielseitiger Bio-Betrieb organisiert sein kann. Im Thurgau stand ein stark automatisierter Stall im Zentrum. Die Teilnehmenden diskutierten angeregt über den Einsatz von Robotern für Melken, Entmisten, Futtervorlage und Futteraufbereitung – ein Ansatz, der viele Fragen und Ideen auslöste.
Fachinput zur Mineralstoff- und Spurenelementversorgung
Ein Fachreferat der Rindergesundheit Schweiz verdeutlichte, wie zentral Mineralstoffe und Spurenelemente für Leistung, Fruchtbarkeit und Tiergesundheit sind. Die Teilnehmenden folgten den Ausführungen aufmerksam und nahmen wertvolle Impulse für den Betriebsalltag mit.
Was bewegt die Bio-Milchszene?
Bio-Ostschweiz war an beiden Anlässen vertreten, um aktuelle Themen der Branche aufzunehmen. Besonders das Verbot von Spermasexing sorgte für Diskussionen. Der Tenor war klar: Aus Gründen der Ressourcenschonung sollte Spermasexing wieder zugelassen werden. Bio-Ostschweiz wird das Anliegen weiterverfolgen.
Bio-Milch-Stämme 2026
Die Bio-Milch-Stämme werden 2026 wieder stattfinden. Bekannt sind schon die voraussichtlichen Daten:
Bio-Milch-Stamm Thurgau: Mi 19.08.2026, 19.30 Uhr
Bio-Milch-Stamm St. Gallen: Fr 21.08.2026, 19.30 Uhr
Ort und Thema werden später bekanntgegeben.



